Opfer/Täter
Quelle: Justiz NRW

Opferentschädigung

Gesetz bietet Vielzahl von Unterstützungsleistungen
Die Freiheit und Sicherheit des Einzelnen vor Verbrechen zu schützen, ist eine zentrale Aufgabe des Staates und seiner politischen Verantwortlichen.

Die Freiheit und Sicherheit des Einzelnen vor Verbrechen zu schützen, ist eine zentrale Aufgabe des Staates und seiner politischen Verantwortlichen. Wir alle wissen aber, dass sich Verbrechen - trotz aller Präventionsmaßnahmen und Sicherheitsaktivitäten - nie gänzlich vermeiden lassen. Um so wichtiger ist es, dass sich der Staat auch zu seiner sozialen Verantwortung bekennt, wenn Menschen Opfer von Gewalttaten werden. Gewaltopfer und ihre Angehörigen brauchen dann besondere Unterstützung. Grundlage für diese staatlichen Hilfen ist das Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten (Opferentschädigungsgesetz - OEG). Das Gesetz bietet - beim Vorliegen der Voraussetzungen - eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen, so z. B. Heil- und Krankenbehandlung, Beschädigtenrenten oder Hinterbliebenenversorgung für Witwen, Waisen und Eltern.

Einen Überblick über das deutsche Opferentschädigungsrecht finden Sie unter folgendem Link:


In Nordrhein-Westfalen sind seit dem 1. Januar 2008 die beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe für die Durchführung des Opferentschädigungsgesetzes zuständig. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen und können Leistungen nach dem OEG beantragen.


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