Dokumentationsprojekte des Kriminologischen Dienstes des Landes Nordrhein-Westfalen
Quelle: Kriminologischer Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen

Dokumentation im KrimD NRW

Die wichtigsten Dokumentationsprojekte im Überblick.

Wichtige Beispiele für Dokumentationsprojekte des Kriminologischen Dienstes des Landes Nordrhein-Westfalen (KrimD NRW) sind:

  • Belegungsentwicklung im Strafvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen
    Beschrieben werden die tatsächliche und die prognostisch erwartbare Entwicklung des Haftplatzbedarfs. Die Ergebnisse werden jährlich aktualisiert.

  • Sozialtherapie im Strafvollzug Nordrhein-Westfalen
    Es liegen bis 2012 jährlich aktualisierte Berichte zu Verweildauer, Behandlungszeiten und Haftplatzbedarfsprognosen für Sexualstraftäter vor. Eine Wiederaufnahme und Erweiterung des Projekts ist im Zuge der Neukonzeption der Sozialtherapie geplant.

  • Behandlung von Sexualstraftätern im Strafvollzug
    Dokumentiert wird die Behandlung von Sexualstraftätern, die ihre Strafverbüßung in den Jahren 2000 bis 2003 in einer der Justizvollzugsanstalten des Landes angetreten haben. Analysiert werden Merkmale ihrer individuellen und strafrechtlichen Vorgeschichte, ihre Behandlungsvoraussetzungen sowie Art und Ergebnisse der Behandlung im Strafvollzug. Ein Abschlussbericht wird 2016 vorgelegt.

  • Gewalt unter Gefangenen
    Dargestellt werden aktenkundige Gewaltdelikte im Strafvollzug des Landes NRW, personen- und vollzugsbezogene Merkmale der Täter sowie Anhaltspunkte für Strategien zur Gewaltprävention. Die Ergebnisse sind publiziert. Ein weiterer Bericht wurde 2016 erstellt.

Außerdem wurden Dokumentationsprojekte durchgeführt zu „Ausländischen Gefangenen im Jugendstrafvollzug“, zur „Quantifizierung des Drogenproblems im Justizvollzug“, zur „Ersatzfreiheitsstrafe und potentiellen Sanktionsalternativen“, zu „Entweichungen aus dem offenen Vollzug“ und zu anderen Problemfeldern.

 

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