Grundsätze des neuen IT-Betriebes

Grundsätzliches zum zentralisierten IT-Betrieb
Ausrichtung eines zentralisierten IT-Betriebes.

Die Ausrichtung der Zentralisierung folgt unter Beachtung folgender zehn Grundsätze:

1. IT-Betrieb aus der Justiz für die Justiz

Der ITD übernimmt die Betriebsverantwortung für die IT der Ordentlichen Gerichtsbarkeit, der Fachgerichtsbarkeiten, der Staatsanwaltschaften sowie der Aus- und Fortbildungseinrichtungen. Für das Justizministerium und den Justizvollzug gelten besondere Regelungen. Die IT wird auch weiterhin durch Mitarbeiter der Justiz betrieben.

2. Zentrale Leitung des IT-Betriebs

Der IT-Betrieb wird zentral durch den ITD gesteuert. Es gibt keine dezentrale IT‑Betriebsverantwortung bei anderen Mittelbehörden.

3. Aufgabenorientierte Ausrichtung

Der ITD arbeitet aufgabenorientiert, nicht geschäftsbereichsbezogen.

4. Aufgabenwahrnehmung aus der Fläche des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Zentralisierung der Verantwortung zieht grundsätzlich nicht die räumliche Zentralisierung der IT-Mitarbeiter am Standort Köln nach sich.

5. Unterstützung des zukünftigen elektronischen Rechtsverkehrs

Der ITD gewährleistet in enger Abstimmung mit dem Justizministerium die Zukunftsfähigkeit der IT in der Justiz und sichert damit die Einführung des ERV und der elektronischen Akte.

6. Effizienter und wirtschaftlicher Betrieb

Einheitliche Abläufe garantieren ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit und Effizienz.

7. Hohes Maß an Standardisierung

Für einen effizienten IT-Betrieb ist die Standardisierung der IT-Infrastruktur und -Ausstattung erforderlich. Sie folgt den jeweiligen fachlichen Anforderungen.

8. Zentrale Verwaltung der Haushaltsmittel für den IT-Betrieb

Für die seiner Betriebsverantwortung unterliegenden Bereiche verantwortet und koordiniert der ITD die Planung und den Einsatz der Haushaltsmittel.

9. Sukzessive Umsetzung

Die Überleitung in den zentralisierten IT-Betrieb erfolgt schrittweise. Näheres ist in dem Konzept zur Umsetzung der IT-Zentralisierung (Umsetzungskonzept) beschrieben.

10. Regelungen

Das IT-Organisationskonzept der Justiz Nordrhein-Westfalens sowie weitere hierauf aufbauende Regelungen, die die systematische Vorgehensweise bei der Verwirklichung von Maßnahmen der Informationstechnik (IT) festlegen, werden schrittweise angepasst und treten mit Beendigung der Zentralisierung gänzlich außer Kraft.