Opfer kämpft nach 20 000 Volt-Stromschlag mit Versicherung - Prozess


Montag, 13. Januar 2020 17.25 Uhr


Düsseldorf (dpa/lnw) - Seit fast acht Jahren kämpft Joachim Dancker (59) nach einem Stromschlag mit 20 000 Volt um seine Anerkennung als Opfer eines Arbeitsunfalls. Der Elekroinstallateur hatte den Stromschlag bei Wartungsarbeiten im Rechenzentrum einer Großbank nur knapp überlebt. Er musste zweimal wiederbelebt werden, lag tagelang im Koma und wurde 17 Mal operiert. An diesem Montag wurde der Streit vor dem Düsseldorfer Landgericht fortgesetzt.

Der Familienvater gilt seither als erwerbsunfähig ist und erhält eine Invalidenrente. Für die Rentenkasse war es ein klarer Fall, für seine private Unfallversicherung nicht. Sie weigert sich seit Jahren zu zahlen (Az: 9 O 196/15).