Sozialgericht Aachen
Quelle: Justiz NRW

Sozialgericht Aachen: Arbeitsergebnisse des Sozialgerichts Aachen für das Jahr 2015: Ein gutes Ergebnis

17.03.2016

Für das Sozialgericht Aachen war das Jahr 2015 in personeller Hinsicht vor allem durch den Wechsel im Amt der Präsidentin geprägt. Nach 20 Jahren an der Spitze des Sozialgerichts trat Cornelia Kriebel in den Ruhestand und wurde von Dr. Claudia Poncelet abgelöst, die dem Gericht nun seit August 2015 vorsteht.

Bei der Zahl der beim Gericht eingegangenen Verfahren zeichnete sich im vergangenen Jahr ein moderater Rückgang ab. Insgesamt hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gerichts 4498 Verfahren neu zu bearbeiten, was - umgerechnet auf die Richterinnen und Richter - einer Belastung von 385 Eingängen entspricht. Trotz dieser - auch im Vergleich zum Landesdurchschnitt - nicht unerheblichen Belastung, ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sozialgerichts Aachen gelungen, 4521 Verfahren zu erledigen. Dies entspricht einer durchschnittlichen Erledigungszahl von 387. Hierbei waren sie auch darauf bedacht, den Rechtsgewährungsanspruch der Klägerinnen und Kläger zeitnah zu erfüllen. So werden Eilverfahren durchschnittlich sogar schon in dem Monat abgeschlossen, in dem sie eingehen (0,7 Monate). Klageverfahren dauern nur noch durchschnittlich 8,7 Monate gegenüber durchschnittlich landesweit 13 Monaten.

"Es handelt sich, wie in den letzten Jahren auch, um ein sehr gutes Ergebnis. Abzuwarten bleibt, welche Auswirkungen die derzeitige Zuwanderung, insbesondere von Flüchtlingen, auf die Verfahrensentwicklung des Sozialgerichts Aachen in den kommenden Jahren haben wird. Hier kann es mittelfristig durchaus wieder zu einem Anstieg der Verfahren kommen, dem das Sozialgericht Aachen, ggf. mit Unterstützung durch neue Kolleginnen und Kollegen, sicherlich gewachsen sein wird", so Poncelet.

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