NRW-Justiz:  NRW Forum Recht

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NRW Forum Recht

Neue Veranstaltungsreihe des Justizministeriums Nordrhein-Westfalen
NRW Forum Recht 2011. Mit Recht für Frauen

Das NRW Forum Recht ist eine im Jahr 2011 vom Justizministerium Nordrhein-Westfalen begründete Veranstaltungsreihe. Wir diskutieren in unserer Landeshauptstadt und anderen Orten Nordrhein-Westfalens aktuelle rechtspolitische Themen. Dabei geht es uns um einen breit angelegten Diskurs, der nicht nur tagespolitische Fragen schlaglichtartig in den Mittelpunkt stellt, sondern auch den Hintergrund des jeweiligen Themas beleuchtet und interdisziplinäre Zusammenhänge aufzeigt. Die Veranstaltungen erfolgen jeweils in Kooperation mit wechselnden Partnern, deren herausragende Kompetenz den Blick über die rein rechtlichen Fragen hinaus erweitert und die gesellschaftlichen Bezüge der Rechtspolitik dokumentiert. Bei der Auswahl der Themen setzen wir einen Schwerpunkt dort, wo breite Bevölkerungsschichten in ihrem täglichen Privat- oder Berufsleben in besonderer Weise berührt sind. Unser Dialog findet nicht im Elfenbeinturm statt, sondern setzt sich mit Fragen auseinander, von denen die Menschen unmittelbar betroffen sind.

Das gemeinsam mit dem Deutschen Juristinnenbund veranstaltete NRW Forum Recht 2011 hat am 9. Mai 2011 das weit gespannte Themenfeld „Mit Recht für Frauen“ näher ausgeleuchtet.

Die Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern steht seit langem auf der politischen Agenda. Sie ist im Recht fundiert. Wie aber sieht die Wirklichkeit aus? In den deutschen Wirtschaftsunternehmen ist die Anzahl weiblicher Führungskräfte immer noch sehr gering. Auch von einer gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit sind wir noch weit entfernt.

Frauen mit Zuwanderungsgeschichte haben mit Geschlecht und Herkunft gleich zwei Hürden auf dem Weg zu beruflichem Erfolg und gesellschaftlicher Teilhabe zu überwinden. Integration ist Aufgabe des Einzelnen und Staatsaufgabe zugleich. Wie weit ist sie schon gelungen? Wie weit kann insbesondere den religiös-kulturellen Bedürfnissen von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte Rechnung getragen werden (Stichwort: Kopftuch, Schleier), ohne andererseits die Bildung von Parallelgesellschaften zu fördern? Sind Recht und Justiz hier noch stärker gefordert?

Diese Fragen haben die Teilnehmer zweier Foren - nach einem einführenden Festvortrag von Frau Bundesverfassungsgerichtspräsidentin a.D. Professor Dr. Jutta Limbach - im Düsseldorfer Palais Wittgenstein intensiv diskutiert. Nachfolgend finden Sie die Rede von Frau Professor Dr. Limbach sowie die Grußworte von Herrn Justizminister Thomas Kutschaty und Frau Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes Jutta Wagner:



 

 

Verantwortlich: Justizministerium NRW, Abteilung II, Stand: 2011
 

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