Justizfachangestellte in der Ausbildung
Quelle: Justiz NRW

Portrait

Justizfachangestellte/Justizfachangestellter in der Justiz des Landes NRW

Tätigkeit
Justizfachangestellte sorgen als Organisationstalente für einen reibungslosen Ablauf in den Gerichten und Staatsanwaltschaften. Dabei arbeiten sie eng mit Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten, Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern sowie weiteren Justizbeschäftigten zusammen. Außerdem sind sie Ansprechpartner für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger und berücksichtigen deren besondere Situation und Interessen.
Ihr Einsatzgebiet ist sehr vielfältig und erfolgt unter anderem in sogenannten Service-Einheiten, z.B. in Strafprozess- oder Zwangsvollstreckungssachen.

Vergütung (Stand 01.01.2018):
Die Ausbildungsvergütung beträgt 936,82 EUR im 1. Jahr, 990,96 EUR im 2. Jahr und 1.040,61 EUR im 3. Jahr.
Nach der Ausbildung erhalten die Justizfachangestellten eine Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Näheres entnehmen Sie bitte den Seiten des LBV .
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Sozialversicherung:
Auszubildende und Angestellte unterliegen der gesetzlichen Sozialversicherung. Ab Vollendung des 17. Lebensjahres besteht eine Rentenzusatz (Pflicht)versicherung bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL).

Urlaub (Stand 01.01.2018):
Auszubildenden steht ein jährlicher Erholungsurlaub von 29 Arbeitstagen zu.

Berufschancen:
Nach dem Ende der Ausbildung besteht bei entsprechender Eignung in der Regel die Möglichkeit, zunächst in ein befristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen zu werden. Abhängig von Leistung, Befähigung und Eignung ist anschließend eine dauerhafte Übernahme in den Justizdienst – ggf. auch im Bereich der Fachgerichtsbarkeiten – möglich.




 

Berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Beamtenverhältnis: