Bewerberin mit Bewerbungsmappe
Quelle: © panthermedia.net / Riccardo Piccinini

Bewerbung/Kontakt

bei jeder Justizvollzugseinrichtung
Wo kann ich mich bewerben und was ist der Bewerbung beizufügen?


Einstellungsbehörde ist grundsätzlich jede einzelne Justizvollzugseinrichtung, bei der Sie an einer Anstellung interessiert sind. Dort erhalten Sie auch eine individuelle Information und Beratung. Durch eine vorherige telefonische Anfrage bei der in Frage kommenden Einrichtung vor der Absendung Ihrer Bewerbung können Sie sich ggf. Zeit und Mühe sparen.

Den Bewerbungsunterlagen sollten ein tabellarischer Lebenslauf sowie mindestens folgende Unterlagen in Kopie beigefügt werden:
• Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern, bei Verheirateten auch die Heiratsurkunde oder ein Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch,
• Schulzeugnisse und/oder Bescheinigung(en), durch die die Voraussetzungen nachgewiesen werden,
• Fachschul- und Lehrzeugnisse,
• Zeugnisse über die Tätigkeit seit der Schulentlassung,
• eine Erklärung, ob eine gerichtliche Vorstrafe vorliegt und ob ein gerichtliches Strafverfahren oder ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft anhängig ist,

Besteht bereits ein Dienstverhältnis im Justizdienst, ist das Gesuch auf dem Dienstweg einzureichen. Soweit die erforderlichen Unterlagen in den Personalakten enthalten sind, kann auf sie Bezug genommen werden. Die Leitung der Beschäftigungsbehörde wird sich eingehend zu Ihrer Bewerbung äußern.

Eine Bewerbung, bei der nach den eingereichten Unterlagen die Einstellungsvoraussetzungen offensichtlich nicht erfüllt sind, wird unter Rückgabe der Bewerbungsunterlagen beschieden. Die übrigen Bewerberinnen und Bewerber nehmen an dem Verfahren der Personalauswahl teil.

Einen Anhaltspunkt, welche Justizvollzugsanstalt sich in der Nähe Ihres Wohnortes befindet, bietet die Übersichtskarte  zum Justizvollzug. Neueinstellungen erfolgen bedarfsabhängig. Freie Stellen werden auch im Justiz-Onlineportal  veröffentlicht.

Das Land NRW fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. In den Bereichen, in denen Frauen noch unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Das Land NRW bemüht sich bevorzugt um die Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen. Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen und gleichgestellter behinderter Menschen im Sinne des § 2 Abs. 3 SGB IX sind daher ebenfalls ausdrücklich erwünscht.

Der Justizvollzug ist ausdrücklich auch an Menschen mit Migrationshintergrund interessiert.