Bewährungshelfer
Quelle: Justiz NRW

Einstellungsvoraussetzung

Voraussetzungen sind unter anderem ein Studium nebst einem Praktikum
als Bewährungshelfer als Teil des ambulanten sozialen Dienstes.

Fachkräfte des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz stehen im Beamtenverhältnis (gehobener Sozialdienst der Justiz) oder werden – vor Übernahme in das Beamtenverhältnis – im Beschäftigtenverhältnis tätig.

Für eine Einstellung als Fachkraft des ambulanten Sozialen Dienstes der Justiz müssen insbesondere folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

1. ein zumindest an einer Fachhochschule oder Universität abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit oder Sozialpädagogik mit
    dem Abschluss Diplom, Bachelor oder Master;
2. die staatliche Anerkennung.

Eine Übernahme in das Beamtenverhältnis kann nur erfolgen, wenn der/die Bewerber/-in:

1 . eine hauptberufliche Tätigkeit im öffentlichen Dienst nach dem erfolgreichen Besuch der betreffenden Bildungseinrichtung
     abgeleistet hat, die der Vorbildung entspricht und die die Eignung zur selbständigen Wahrnehmung der Aufgaben der Laufbahn
     vermittelt hat;
2. zum Zeitpunkt der Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe das 40. Lebensjahr, bei schwerbehinderten Menschen das 
    43. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Die Dauer der hauptberuflichen Tätigkeit beträgt zwei Jahre und sechs Monate; ein abgeleistetes Berufspraktikum wird hierauf angerechnet.

Bewerber/-innen, die die für die Übernahme in das Beamtenverhältnis erforderliche hauptberufliche Tätigkeit noch nicht oder noch nicht vollständig abgeleistet haben, werden bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen zunächst im Beschäftigtenverhältnis (Entgeltgruppe 10 TV-L vgl. Entgelttabelle) eingestellt, müssen aber bereits bei Abschluss des Arbeitsvertrages unwiderruflich die Übernahme in das Beamtenverhältnis beantragen.