Justizfachwirtin
Quelle: Justiz NRW

Laufbahn und Besoldung

Höhe der Besoldung und Laufbahn
Informationen zur Besoldung für den Justizfachwirt in der Justiz des Landes NRW.

Während des Vorbereitungsdienstes und in den ca. 2 Monaten bis zur mündlichen Prüfung sind die Anwärterinnen und Anwärter Beamte auf Widerruf und erhalten Bezüge von ca. 800 Euro monatlich (je nach Familienstand).

Nach bestandener Prüfung werden die Anwärterinnen/Anwärter i. d. R. zu Beamtinnen/Beamten auf Probe und Justizsekretärinnen/Justizsekretären (Besoldungsgruppe A 6) ernannt und sind berechtigt, die Bezeichnung "Justizfachwirtin" bzw. "Justizfachwirt" zu führen.

Nach Ablauf der Probezeit kann die Ernennung zur Beamtin/zum Beamten auf Lebenszeit erfolgen. Beförderungen sind möglich zum Justizobersekretär, Justizhauptsekretär, Justizamtsinspektor und Justizamtsinspektor mit Amtszulage.

Die Dienstbezüge richten sich nach dem verliehenen Amt, Dienstalter und Familienstand. Das Grundgehalt in der Besoldungsgruppe A 6 (Justizsekretär) und die Besoldung im Endamt in der Besoldungsgruppe  A 9 (Justizamtsinspektor) entnehmen Sie bitte aus der Bundesbesoldungstabelle externer Link, öffnet neues Browserfenster.

Dabei können jeweils noch verschiedene Zuschläge hinzukommen. Zu berücksichtigen ist, dass keine Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- oder gesetzlichen Krankenversicherung zu entrichten sind, der Abschluss einer privaten Krankenversicherung jedoch empfehlenswert ist.

Für besonders qualifizierte Beamte besteht die Möglichkeit, nach einer Zusatzausbildung, die ebenfalls vom Ausbildungszentrum der Justiz durchgeführt wird, in den Gerichtsvollzieherdienst zu wechseln oder nach einem Studium an der Fachhochschule für Rechtspflege in den gehobenen Dienst aufzusteigen.