Justizfachwirtin
Quelle: Justiz NRW

Einstellungsvoraussetzungen

zur Ausbildung zur/m Justizfachwirt/in
Wer kann sich für die Ausbildung zur Justizfachwirtin/zum Justizfachwirt bewerben?


Die genauen Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus den Ausbildungsordnungen (APO JFW NRW und APO JFWörA NRW). Die folgende Zusammenstellung soll einen ersten Überblick ermöglichen.

Sie sind Schulabgängerin oder Schulabgänger?

In den 24-monatigen Vorbereitungsdienst für Schulabgängerinnen und Schulabgänger kann eingestellt werden, wer

  • die für den mittleren Justizdienst erforderliche gesundheitliche Eignung oder als Schwerbehinderter die gesundheitliche Eignung nachweist,
  • mindestens die Fachoberschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt sowie
  • Deutscher im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit
  • a) eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
    b) eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
    c) eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben,
    besitzt.
  • die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten,
  • zum Zeitpunkt der Verbeamtung auf Probe das 42. Lebensjahr (bei Schwerbehinderten das 45. Lebensjahr) noch nicht vollendet hat,
  • über angemessene schreibtechnische Fertigkeiten verfügt.


Sie sind Justizfachangestellte/r oder Justizangestellte/r?

In den 6-monatigen Vorbereitungsdienst für Justizfachangestellte und Justizangestellte kann eingestellt werden, wer

  • die für den mittleren Justizdienst erforderliche gesundheitliche Eignung oder als Schwerbehinderter die gesundheitliche Eignung nachweist,
  • mindestens die Fachoberschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt sowie
  • Deutscher im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit
  • a) eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
    b) eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
    c) eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben,
    besitzt.
  • die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten,
  • zum Zeitpunkt der Verbeamtung auf Probe das 42. Lebensjahr (bei Schwerbehinderten das 45. Lebensjahr) noch nicht vollendet hat,
  • über angemessene schreibtechnische Fertigkeiten verfügt.
  • die Prüfung zur bzw. zum Justizfachangestellten erfolgreich abgelegt hat,
    oder
  • als Justizangestellte oder Justizangestellter nach der Ausbildung in diesem Beruf tätig gewesen ist und während der praktischen Tätigkeit mindestens 18 Monate Aufgaben des mittleren Dienstes wahrgenommen hat.


Sie verfügen über eine berufsförderliche Ausbildung (z.B. Rechtsanwalts- und/oder Notarfachangestellte/r) und eine zweijährige Praxiserfahrung in diesem Beruf?

In den 12-monatigen Vorbereitungsdienst für Bewerber/innen mit berufsförderlicher Ausbildung und Praxiserfahrung kann eingestellt werden, wer

  • die für den mittleren Justizdienst erforderliche gesundheitliche Eignung oder als Schwerbehinderter die gesundheitliche Eignung nachweist,
  • mindestens die Fachoberschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt sowie
  • Deutscher im Sinne des Art. 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit
  • a) eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder
    b) eines anderen Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder
    c) eines Drittstaates, dem Deutschland und die Europäische Union vertraglich einen entsprechenden Anspruch auf Anerkennung von Berufsqualifikationen eingeräumt haben,
    besitzt.
  • die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten,
  • zum Zeitpunkt der Verbeamtung auf Probe das 42. Lebensjahr (bei Schwerbehinderten das 45. Lebensjahr) noch nicht vollendet hat,
  • über angemessene schreibtechnische Fertigkeiten verfügt.
    und
  • über eine abgeschlossene Ausbildung mit juristischem Schwerpunkt (beispielsweise Rechtsanwalts-, Notar- oder Patentfachangestellte/r) und mindestens 2 Jahre Berufserfahrung verfügt.