TBZ - Technisches Betriebszentrum

Das TBZ - Technisches Betriebszentrum überwacht alle zentralen IT-Betriebs- und IT-Bereitstellungsprozesse der Justiz im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz, erhebt die dazu notwendigen Betriebsdaten und wertet diese aus.

Allgemeines
Ziele und Aufgaben
Organisation
Aktuelles
Ansprechpartner


Allgemeines
Im Zuge des IT-Vollausstattungsprogramms "Justiz 2003" in der ordentlichen Gerichtsbarkeit, den Staatsanwaltschaften sowie den Aus- und Fortbildungseinrichtungen der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen wurden zentralisierte IT-Betriebs- und Betreuungsstrukturen etabliert, die inzwischen auch in Teilbereichen als Dienstleister für die Fachgerichtsbarkeiten und den Justizvollzug fungieren. Diese IT-Betriebsorganisation erfordert ein kontrolliertes Zusammenspiel aller beteiligten Instanzen, das über die Definition und kontinuierliche Fortschreibung von Leistungskatalogen und Betriebsprozessen geregelt ist.

Technisch liegt dem IT-Betrieb eine komplexe Infrastruktur von Netzen und Systemen zu Grunde, die ein Arbeiten und eine Kommunikation im Verbund erst ermöglichen. Hierzu zählen sowohl die physikalischen Netzwerke als auch die vielfältigen Serversysteme in den Gerichten, Behörden und Einrichtungen.

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Ziele und Aufgaben
Das Technische Betriebszentrum (TBZ) überwacht alle zentralen IT-Betriebs- und IT-Bereitstellungsprozesse der Justiz im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz, erhebt die dazu notwendigen Betriebsdaten und wertet diese aus. Diese Auswertungen werden zur regelmäßigen Optimierung der IT-Betriebsprozesse genutzt.

Als weitere Aufgabe führt das TBZ die Administration und Überwachung der lokalen Netze und Systeme sowie die Meldung, Dokumentation und Behebung von Betriebsstörungen durch. Dabei bedient es sich zur Erledigung der operativen Aufgaben eines externen Dienstleisters. Spezielle Softwareagenten, die die Betriebszustände der einzelnen Komponenten überwachen, erzeugen im Problemfall automatisiert Problemtickets für das in der Justiz genutzte Action Request System der Firma Remedy. Diese Problemtickets werden in den beim Dienstleister dafür eingerichteten Fachgruppen abgearbeitet.

Das TBZ ist weiterhin für das zentrale Leitungsmanagement der Landesjustiz verantwortlich.

Eine besondere Rolle kommt dem TBZ in Notfallsituationen zu, etwa beim Eintritt akuter Sicherheitsbedrohungen: In Abstimmung mit dem Validierungszentrum (VZ) entscheidet es über die Durchführung besonderer Maßnahmen und kontrolliert landesweit deren Durchführung.

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Organisation
Das TBZ ist bei dem Präsidenten des Oberlandesgerichts Köln angesiedelt. Hier werden schwerpunktmäßig die in den Bereichen Leitung, IT-Betriebscontrolling, IT-Betriebsorganisation und Zentrales Leitungsmanagement anfallenden Aufgaben erledigt. Die operativen Aufgaben im Rahmen der Netz- und Systembetreuung werden auf Basis einer am 6. Dezember 2001 geschlossenen Dienstleistungsvereinbarung vom Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) wahrgenommen. 

 

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Aktuelles
Zur Zeit betreut das TBZ die Netzwerke und Server von ca. 258 Gerichten, Behörden und Einrichtungen und bearbeitet dabei monatlich rund 5.000 automatisiert erzeugte Problemtickets, die aus der Überwachung von ca. 700 Netzwerkkomponenten und etwa 750 Servern resultieren. Zentral abgewickelt werden beim TBZ auch das Virenschutzmanagement der Justiz mit Hilfe der Software "ePolicy Orchestrator" (kurz: "ePO") der Firma McAfee sowie das Management einer Faxlösung, die allen Justizbehörden zur Verfügung steht. Eine führende Rolle spielt das TBZ derzeit bei der ITIL-konformen Ausrichtung des gesamten IT-Betriebs der Justiz.


Ansprechpartner
Oberlandesgericht Köln
- Technisches Betriebszentrum -

Karl-Heinz Meurer
Henrike Hahn