IT-Spezialist (m/w/d)

Konzeption, Wartung und Pflege der IT-Fachanwendungen und IT-Systeme liegen in Ihrem Verantwortungsbereich.

Was erwartet mich?

IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten (vielfach auch als Systemadministratorinnen und Systemadministratoren bezeichnet) im IT-Bereich der Justiz sind Informatikerinnen und Informatiker oder Personen mit vergleichbaren Kenntnissen, die für die Konzeption, Wartung und Pflege der IT-Fachanwendungen und IT-Systeme der Justiz verantwortlich sind.

Alle Arbeitsplätze der nordrhein-westfälischen Justiz sind mit moderner, vernetzter Informationstechnik für den reibungslosen Ablauf aller organisatorischen und betrieblichen Prozesse ausgestattet. Von deren Funktionsfähigkeit hängt ab, wie effizient und wirtschaftlich die Justiz letztlich arbeiten kann.

IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten entwickeln spezifische Fachanwendungen und stellen den zentralisierten IT-Betrieb mit einheitlichen technischen Standards und Abläufen sicher. Sie installieren, konfigurieren, administrieren und migrieren die IT-Arbeitsplätze der Gerichte, Staatsanwaltschaften und Aus- und Fortbildungseinrichtungen. Bei technischen Störungen analysieren und beheben sie die Fehler schnell und zuverlässig.

Wer im IT-Bereich der Justiz arbeitet, ist in einem innovativen Umfeld von hoher gesamtgesellschaftlicher Bedeutung tätig. Ein Beispiel: Seit Anfang 2018 ist es Prozessbeteiligten möglich, Klagen, Anträge oder sonstige Schriftsätze sowie alle anderen verfahrensbezogenen Dokumente rechtssicher elektronisch bei Gerichten, Staatsanwaltschaften und Gerichtsvollziehern einzureichen. Mit eJustice – elektronischer Rechtsverkehr (ERV) und elektronische Akte – wird die Justiz Nordrhein-Westfalen den Anforderungen einer digitalen Gesellschaft gerecht – und die IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten tragen auf ihre Weise dazu bei.


Was ist das Besondere am IT-Bereich der Justiz?

Um die Anforderungen des ERV und der elektronischen Akte zu erfüllen sowie Wirtschaftlichkeit und Effizienz zu verbessern, wurde beim Oberlandesgericht Köln im Jahr 2014 der Zentrale IT-Dienstleister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen – kurz ITD – eingerichtet. Der ITD übernimmt in Zukunft die gesamte Betriebsverantwortung für die IT der Gerichte, Staatsanwaltschaften sowie der Aus- und Fortbildungseinrichtungen. Seine Aufgabe ist es, den IT-Betrieb der Justiz rechtzeitig an rechtliche Anforderungen, den technologischen Fortschritt und den gesellschaftlichen Wandel anzupassen.

Der ITD mit den sieben eingerichteten Fachdezernaten arbeitet in ganz Nordrhein-Westfalen an verschiedenen Standorten – insbesondere in Köln, Düsseldorf, Hamm und Münster – und bietet Aufgaben in den Bereichen

  • Planung und Koordination,
  • zentrale Anwenderbetreuung und IT-Fortbildung,
  • Verträge und Beschaffung,
  • technisches Betriebszentrum und regionaler technischer Betrieb,
  • Anwendungsmanagement,
  • zentrale IT-Betriebsstelle und Betriebsvorbereitung und
  • Informationssicherheit und Datenschutz.

Das Projekt der IT-Zentralisierung ist überaus umfangreich und langfristig angelegt. Es gewährt allen Beteiligten Einblick in ein komplexes Projektmanagement und bietet viele Möglichkeiten der Spezialisierung.



Was müssen Sie mitbringen?

Einstellungsvoraussetzungen Quelle: Justiz NRW

Der Beruf der IT-Spezialistin / des IT-Spezialisten ist mit der Laufbahn des (technischen) Dienstes in der Datenverarbeitung der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt vergleichbar.

Bewerberinnen und Bewerber müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • mit einem Bachelorgrad abgeschlossenes Studium mit dem fachlichen Schwerpunkt Informationstechnik, Verwaltungsinformatik, Wirtschaftsinformatik oder angewandte Mathematik mit Nebenfach Informatik oder gleichwertiger Abschluss an einer Fachhochschule, einer Universität, einer technischen Hochschule, einer Berufsakademie oder einer gleichstehenden Hochschule

ODER

  • abgeschlossene Ausbildung (mit nachgewiesenem Abschlusszeugnis, das den Anforderungen einer IHK-Prüfung entspricht) als Fachinformatikerin / Fachinformatiker, Informations- und Telekommunikationselektronikerin / Informations- und Telekommunikationselektroniker und Bereitschaft zu einer berufsbegleitenden Fortbildung

Wie erfolgt der Berufseinstieg? Welche Perspektiven haben Sie?

Die Einstellung erfolgt im Beschäftigungsverhältnis. IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten werden beim ITD an verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen tätig. Damit übernehmen Sie eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem innovativen Umfeld.

Grundsätzliche Dienstortflexibilität, Voll- und Teilzeitarbeit, flexible Gleitzeit, individuelle Förderung, Möglichkeit zur Telearbeit und ein JobTicket (Monatsfahrkarte) sind nur einige Vorteile der modernen Führung und Organisation im IT-Bereich der Justiz.


Wie viel verdienen Sie?

Sicheres Gehalt Quelle: Justiz NRW

Das Einstiegsgehalt ist abhängig von den persönlichen Qualifikationen und der Gestaltung des jeweiligen Arbeitsplatzes.Die Eingruppierung erfolgt in eine Entgeltgruppe vergleichbar der Laufbahn des (technischen) Dienstes in der Datenverarbeitung, Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt, mindestens in der Entgeltgruppe 10 TV-L.


Wie können Sie sich bewerben?

In Nordrhein-Westfalen werden laufend qualifizierte IT-Spezialistinnen und IT-Spezialisten für den technischen Dienst gesucht. Initiativbewerbungen sind jederzeit erwünscht. Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen sind zu richten an:

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Köln
– Zentraler IT-Dienstleister der Justiz NRW
Reichenspergerplatz 1
 50670 Köln

oder

verwaltung@itd.nrw.de

Freie Stellen werden auch im Justiz-Onlineportal veröffentlicht.

Bewerbungen von Frauen, schwerbehinderten und gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 Absatz 3 des Sozialgesetzbuches IX und von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Detaillierte Informationen zu Einstellungsvoraussetzungen, erforderlichen Bewerbungsunterlagen und zum Ablauf des Auswahlverfahrens erhalten Sie vom ITD.