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E-Klausur

Ab 2024 freiwillige E-Klausuren in den juristischen Staatsprüfungen

Nordrhein-Westfalen hat als einziges Land die sog. E-Klausur durch Gesetz eingeführt.

Ab dem 1. Januar 2024 haben die Studierenden, Referendarinnen und Referendare in Nordrhein-Westfalen die Wahl, ob sie ihre Aufsichtsarbeiten in der staatlichen Pflichtfachprüfung bzw. zweiten juristischen Staatsprüfung per Hand oder in elektronischer Form anfertigen wollen (sog. E-Klausur).

Rund ein Viertel aller juristischen Staatsexamina Deutschlands wird in Nordrhein-Westfalen abgelegt. Sowohl in der staatlichen Pflichtfachprüfung als auch in der zweiten juristischen Staatsprüfung werden pro Jahr jeweils rund 20.000 Klausuren geschrieben.

Im Februar 2023 hat das Ministerium der Justiz nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung die IQuL GmbH aus Bergisch Gladbach damit beauftragt, die elektronische Durchführung der Aufsichtsarbeiten von technischer Seite sicherzustellen.

Das Unternehmen wird aus einer Hand die für die sichere Prüfungsumgebung benötigte technische Infrastruktur zur Verfügung stellen und den Support vor, während und nach der Prüfung gewährleisten. Zudem wird es ein webbasiertes Demoportal einrichten, mit der sich die künftigen Prüflinge einfach von zuhause aus mit den Funktionen des Programms vertraut machen können.

Die Examensklausuren werden auf Laptops mit einem mindestens 14-Zoll großen Display angefertigt werden. Der Aufgabentext wird bis auf Weiteres in Papierform ausgehändigt werden.