Widerspruchsverfahren

  • Ab dem 01.01.2007 ist das Widerspruchsverfahren gebührenpflichtig.

  • Es werden eine Grundgebühr sowie Einzelgebühren je angegriffener Prüfungsteilleistung erhoben. Die Einzelheiten können der Gebührenordnung für die staatliche Pflichtfachprüfung und die zweite juristische Staatsprüfung entnommen werden.

  • Welche Prüfungsteilleistungen Gegenstand des Widerspruchsverfahrens sind und damit eine Gebühr auslösen können, wird durch die Widerspruchsbegründung bestimmt.

  • Soweit die Bewertung mehrerer schriftlicher Aufsichtsarbeiten angegriffen wird, werden die Prüflinge gebeten, die Widerspruchsbegründung für jede angegriffene Aufsichtsarbeit auf separaten Blättern einzureichen. Nur die für die jeweiligen Korrektorinnen und Korrektoren relevante Begründung wird dann an diese zur Einholung einer Stellungnahme weitergeleitet. Die Prüflinge werden außerdem gebeten, auf den Begründungen - ähnlich wie bei der Abfassung der Aufsichtsarbeit selbst - nur die Kennziffer und die Bezeichnung der jeweiligen Aufsichtsarbeit anzugeben. Auf persönliche Angaben und Hinweise zur Person des Prüflings, d.h. Namen und Anschrift ebenso wie Informationen betreffend den bisherigen Verlauf des Prüfungsverfahrens, die Gesamtpunktzahl oder ähnliches, bitten wir zu verzichten.