Wohnen panthermedia_3984249klein

Quelle: © panthermedia.net / Marko Volkmar

Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren (IT-ZVG)

IT-Unterstützung der Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren bei den Amtsgerichten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Allgemeines
Verfahrensbeschreibung
Verfahrenshistorie
Ziele und Aufgaben
Projektorganisation
Kontakt

Allgemeines

Die Programme "IT-ZVG SE", "IT-ZVG Text" (mit dem Modul GGTP) sowie "IT-ZVG Kosten (Kostenmodul)" (onlinegestütztes Sollstellungsmodul) wurden von Mitgliedern der Verfahrenspflegestelle entwickelt. Sie unterstützen die Arbeitsabläufe der Rechtspflegerinnen / Rechtspfleger und der Servicekräfte in Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahren.

Verfahrensbeschreibung

  1. Zur Arbeitserleichterung werden den Servicekräften durch die Programme folgende Funktionen angeboten:
    • automatische Führung der Register
    • Personenverwaltung
    • Suchfunktion
    • Fristenkontrolle
    • Statistikfunktionen
    • Terminsverwaltung
    • automatisches Erstellen von Veröffentlichungen
    • Erstellen von Schriftstücken
    • Fertigung des Schreibwerks (u.a. Zustellungen, Bekanntmachungen)
    • Unterstützung bei der Kostenerhebung bzw.-erhebung ("IT-ZVG Kosten (Kostenmodul)")
  2. Zur Unterstützung der Arbeit der Rechtspflegerinnen / Rechtspfleger bieten die Programme folgende Funktionen:
    • Erstellen von Beschlüssen, Schreiben u.a.
    • Bereitstellung der erforderlichen Vordrucke
    • Entwurfsspeicherung
    • Dokumentensuche
    • Adressdatenbank
    • Euroumrechner
    • Zins- und Basiszinsrechner
    • Modul zur Berechnung des geringsten Gebots und des Teilungsplanes
    • Unterstützung bei der Kostenberechnung bzw.-erhebung (Kostenmodul)

Verfahrenshistorie

1996

Auf Grund des Erlasses des Justizministeriums vom 02.02.1996 hat der Direktor der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen die bereits existierende Projektgruppe "Automatisierung des Zwangsversteigerungsverfahrens" beauftragt, im Rahmen einer Voruntersuchung die Vorgehensmöglichkeiten zur Erlangung einer integrierten Verfahrenslösung im Immobiliarzwangsversteigerungsverfahren zu untersuchen.

1997

Vorlage der Studie zur informationstechnischen Unterstützung des Zwangsversteigerungsverfahrens (siehe Band I und II der Schriftreihe 14 der Fachhochschule für Rechtspflege Nordrhein-Westfalen)

1997

 Internetveröffentlichung der Zwangsversteigerungstermine des Amtsgerichts Dortmund

1999

Einsatz von "IT-ZVG 99" mit Einführung der Internetveröffentlichung im NRW-Portal

2003

Gründung der Verfahrenspflegestelle IT-ZVG

2003/2004

Freigabe und Einführung von "IT-ZVG SE" und "IT-ZVG Text"

2006

landesweite Einführung von "IT-ZVG GGTP"

2006

Einsatz von Lernvideos

2007

Veröffentlichung der Versteigerungstermine in einem bundesweiten Portal der Justiz

2008

Umstellung auf Office 2007

2009/2010

Konzepterstellung Redesign (SOA)

2011/2012

Programmierung des onlinegestützten Sollstellungsmoduls "IT-ZVG Kosten (Kostenmodul)"

2012/2013

landesweite Einführung des "IT-ZVG Kosten (Kostenmodul)"

2013

Umstellung auf Windows-7

2013

Weiterentwicklung von "IT-ZVG Kosten (Kostenmodul)" (Umsetzung des 2. KostRMoG, Anpassung an § 5 Abs. 1 Nr. 5 GstO, Barrierefreiheit, Komfortverbesserung)

2013-2019

Programmierung und Vorbereitung der Pilotierung des Redesigns (Entwicklung von Vorlagen, Beschlüssen und Verfügungen, Anpassung und Weiterentwicklung der Datenbank, Definierung der Datenbankabfragen, Einrichtung und Konfiguration der Editor Strukturen, Entwicklung der Erfassungsmasken für Stammdaten und Textelemente sowie Integration in das Fachverfahren)
Umstellung auf Windows-10
Umstellung auf Office 2013
Umstellung auf Citrix

2020-2021

Unterstützung der VPS JUDICA/TSJ beim Redesign des Fachverfahrens

 

 

Nach oben



Ziele und Aufgaben

Der Verfahrenspflegestelle obliegen die in den Richtlinien für die Betreuung von IT-Verfahren in der Justiz Nordrhein-Westfalen (IT-Betreuungsrichtlinien – IT-BRL) durch RV d. JM vom 26.11.2002 (1510 – I D. 14) in der Fassung vom 2.10.2007 festgeschriebenen Aufgaben. Hierzu gehören neben der Weiterentwicklung und Betreuung (Erweiterung der Programmfunktionalität) der Fachverfahrenslösung u. a.:

  • die Dokumentation des IT-Verfahrens sowie die Ausgestaltung und Pflege des Betriebskonzepts
  • Fertigung und Fortschreibung von Schulungsunterlagen pp.
  • Auswertung eingehender Verbesserungsvorschläge und evtl. Fehlermeldungen
  • Ermittlung, Auswertung und ggfls. Umsetzung neuer rechtlicher, technischer und organisatorischer Anforderungen
  • Planung und Programmierung neuer Programmversionen
  • Erstellung der verfahrensspezifischen Datenschutz- und Datensicherheitskonzepte

 

 

Nach oben



Projektorganisation

 

Projektorganisation

Kontakt

vps-itzvg@olg-hamm.nrw.de