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Quelle: Manuel Fahl (Quelle: agentur-klappstuhl)

Ehrenamt

Ehrenamtliche Betreuung von Gefangenen und Untergebrachten

Die ehrenamtliche Arbeit während und nach dem Freiheitsentzug spielt eine entscheidende Rolle in der Resozialisierung von Gefangenen und Untergebrachten. Seit 1996 setzt sich das Ministerium der Justiz dafür ein, die ehrenamtliche Betreuung in Justizvollzugseinrichtungen und in der Bewährungshilfe zu fördern und zu stärken.

Aktuell engagieren sich rund 1.750 Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich und unterstützen damit die professionelle Arbeit in unseren Justizvollzugseinrichtungen. 

Die engagierten Betreuerinnen und Betreuer fungieren als wertvolle Brückenbauer zwischen den Lebenswelten innerhalb und außerhalb des Vollzugs. Sie zeigen den Inhaftierten, dass die Welt „draußen“ sie nicht vergessen hat – auch wenn familiäre und soziale Beziehungen oft belastet, gefährdet oder abgebrochen sind.

Ehrenamtliche leisten einen unverzichtbaren Beitrag im Resozialisierungsprozess. Sie stehen den Inhaftierten auf vielfältige Weise zur Seite, sei es durch Gesprächs- und Freizeitgruppen oder 

individuelle Betreuungsangebote. Diese Unterstützung ermöglicht es den Gefangenen, verlässliche Beziehungen zu erfahren und ihre persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln. Besonders in der oft unsicheren Entlassungsphase erweist sich diese Bindung als stabilisierend und wertvoll.

Der Fachbereich Sozialdienst im Justizvollzug Nordrhein- Westfalen koordiniert die ehrenamtliche Betreuung landesweit. Er unterstützt hauptamtliche Ansprechpersonen in den Einrichtungen, berät bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern der Straffälligenhilfe und vernetzt alle beteiligten Akteure. Gemeinsam mit der landesweiten Koordinierungsstelle, der Diakonie RWL, werden zudem Fachtagungen für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer sowie hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisiert.

Wir freuen uns, wenn Sie sich für ein Ehrenamt im Justizvollzug interessieren! Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Aufgaben Ihren Wünschen und Interessen entsprechen. 

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an die landesweite Koordinierungsstelle, der Diakonie RWL oder direkt an die Ansprechpersonen in den jeweiligen Justizvollzugseinrichtungen wenden. Ihr Engagement kann einen bedeutenden Unterschied im Leben von Inhaftierten machen!

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